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Organisationen & Unternehmen

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz findet leider immer noch sehr oft statt. Was können Sie als Arbeitgebende dagegen tun und wozu sind Sie sogar verpflichtet?

Wir sondieren mit Ihnen die Lage, analysieren, welche Strukturen und Maßnahmen schon bestehen, welche weiteren sinnvoll und notwendig sind, um ein ebenbürtiges, respektvolles und rechtlich verbindliches Arbeiten miteinander zu ermöglichen. Unsere Referentinnen sind geschult / lizenziert vom Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe bff Gewalt-gegen-Frauen.de

Wie wir Sie unterstützen:
Bestandsaufnahme im persönlichen Gespräch
 
Was ist die Ausgangslage, wo soll es hingehen?
  • Was gibt es schon, was soll entstehen: Handlungsleitfaden, Code of Conduct, Betriebsrat-Vereinbarung, Workplace-Policy

  • Wie ist die Unternehmenssprache bezüglich sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, wie wird intern dazu kommuniziert?

  • Welche Gremien, Ansprechpersonen gibt es? Wer ist zuständig: Beauftragte für Chancengleichheit (BfC), Gleichstellungsbeauftragte, Human Ressources? Soll eine Handlungsdiagramm etabliert werden? …

  • Gibt es ein Fortbildungskonzept, wie sieht es aus?

  • Gibt es aktuelle Anlässe? -> Fallsupervision gesondert

Auf Basis Ihrer Strukturen erstellen wir eine Projektmatrix zur Etablierung neuer Wege von A wie Ansprechpersonen, über H wie Handlungsleitfaden bis Z wie Zuständigkeiten.

 
Die Strukturen der Kommunikation sind die Basis dafür, wie in einem Unternehmen miteinander umgegangen wird. Herrscht eine Politik des Hinkuckens, des Wegschauens, des Einmischens, der klaren Linien, gibt es eine Feedbackkultur? Usw.


Wir etablieren mit ihnen gemäß den rechtlichen Grundlagen des AGG

  • interne Beratungsmöglichkeiten

  • Beratungs- und Handlungsabläufe

Die Leitungsebene sollte sich klar gegen sexuelle Belästigung und Diskriminierung positionieren. Für eine einheitliche Haltung gegen sexuelle Belästigung bieten sich Schulungsmodule an. Sagen Sie Ihren Mitarbeitenden, was diese wissen müssen. Einen Austausch mit den Leitungsverantwortlichen empfehlen wir sehr.

 
Fortbildung für Führungskräfte, Mitarbeitende, Auszubildende

Tagesseminar, mind. 6 Stunden, 2 Trainerinnen bzw. mit Anwältin

  • Sensibilisierung für die Thematik

  • Rollenbewusstsein als Führungskraft und Ansprechperson

  • Infos über Hintergründe

  • Strafrecht und AGG

  • Folgen von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz

  • Umgangsmöglichkeiten und Vorgehen anhand von Fallbeispielen

  • Typische Fallstricke

Methodik: Erarbeitung, Gruppenarbeit, Vortrag, Fallbeispiele, partizipativ

Fortbildung für Mitarbeitende

3 Stunden, max. 10 Personen, 1 Trainerin

  • Annäherung an das Thema

  • Informationen über Hintergründe

  • (Straf-)rechtliche Aspekte

  • Folgen von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz

  • Umgangsmöglichkeiten und Vorgehen anhand von Fallbeispielen

  • Anlaufstellen innerhalb und außerhalb des Unternehmens

Methodik: Erarbeitung, Gruppenarbeit, Vortrag, Fallbeispiele, partizipativ

Fortbildung für Auszubildende

3 Stunden, max. 10 Personen, 1 Trainerin

  • Annäherung an das Thema

  • Informationen über Hintergründe

  • Rechtliche Aspekte, Schutz und Prävention durch Arbeitgeber*in

  • Folgen von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz

  • Handlungsmöglichkeiten, Übungen

  • Anlaufstellen innerhalb und außerhalb des Unternehmens

Methodik: Erarbeitung, Gruppenarbeit, Vortrag, Fallbeispiele, partizipativ

Bildung Fokusgroup und begleitete Moderation

3 Stunden

  • Anleitung zur Weiterführung der Gruppe

  • als Bestandteil der internen Kommunikation, Abteilungsübergreifend, heterogen

  • Rauf auf die permanente Agenda

  • nicht nur zum Thema machen, wenn sexuelle Belästigung ein akutes Problem darstellt

 
Gerne unterstützen wir Sie nach Möglichkeiten bei konkreten Vorkommnissen. Diese werden losgelöst von der Projektstrategie begleitet.
 

Wir evaluieren alle unsere Fortbildungen in schriftlicher Form. Bei einer Begleitung und Beratung für Unternehmen gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz bietet sich zusätzlich ein persönliches Evaluierungsgespräch an.

 

Wir wissen, wie wichtig es für Mitarbeitende ist, wenn sich ihr*e Arbeitgeber*in dem Thema zuwendet und diesbezüglich neu aufstellt. Sie fühlen sich ernst genommen, eine positive, wohlwollende Unternehmenskultur wird unterstrichen, was das Arbeitsklima fördert.

 

Was hindert Organisationen und Unternehmen daran, rechtlich vorgeschriebenen Maßnahmen (laut AGG) nachzukommen?

Die Befürchtung, dass es einem Geständnis gleichkommt, sich dem Thema sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz zuzuwenden.

Unser Ansatz lautet: Gehen Sie das Thema progressiv an. In Prävention ist immer besser investiert, als in Prozesskosten. Verhindern Sie sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, soweit es in Ihren Möglichkeiten liegt. Wir unterstützen und begleiten Sie darin, damit Sie Ihre Mitarbeitenden vorbeugend bestmöglich schützen.